Straßburg
Straßburg, eine Stadt mit reicher Geschichte, hat eine bemerkenswerte Münzprägungstradition. Die Stadt selbst begann Münzen im Mittelalter zu prägen, wobei Münzen wie der Lilienpfennig ab 1334 geprägt wurden. Straßburg war eine Freie Reichsstadt bis zur Besetzung durch Frankreich im Jahr 1681. Während dieser Zeit prägte Straßburg Münzen mit Aufschriften wie „MONETA NOVA ARGENTINENSIS“ bis 1708, bevor es sich dem französischen Münzsystem anpasste.
Die französische Herrschaft führte zu einer königlichen Münzprägung in Straßburg ab 1693. Unter französischer Herrschaft änderten sich die Münztypen erheblich und passten sich den französischen Standards an.
Münzarten, Nominalwerte und Materialien:
- Engelpfennig (14. Jahrhundert)
- Lilienpfennig (um 1400)
- Goldgulden (1508-1529)
- Taler (1617)
- Notklippen (1592)
Besondere Herrscher waren Ludwig XIV. und Napoleon III., die die Münzprägung durch reformerische Maßnahmen beeinflussten.