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Stadt

Die Münzgeschichte der Stadt Bremen reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück und endete mit der Einführung der Reichswährung im Jahr 1872. Während dieser Zeit prägte Bremen eine Vielzahl von Münzen, darunter Schwaren, Grote und Taler. Besonders hervorzuheben ist das Privileg, das Kaiser Karl V. 1541 erteilte, um Münzen zu prägen. Die Münzprägung erfolgte in verschiedenen Phasen, wobei die Stadt Bremen ab 1541 autonom Münzen herausgab. Die Münzen spiegeln die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der Stadt sowie die regionale Münzordnung wider.

Die Münzmeister spielten eine bedeutende Rolle, insbesondere Dietrich Fründ, der von 1543 bis 1568 als Münzmeister tätig war. Die Prägestätte befand sich zunächst in der Altstadt und später in der ehemaligen Komturei des Deutschen Ordens.

Münztypen und Motive:

  • Schwaren: Ursprünglich silberhaltig, später in Kupfer geprägt.
  • Grote: Ersetzte den Pfennig als Hauptmünze und wurde bis 1872 geprägt.
  • Taler: Wurde als Haupthandelsmünze genutzt.
  • Goldgulden und Dukaten: Wurden für repräsentative Zwecke geprägt.

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Nominal: Taler
Jahr: 1865
Material: Silber
Erhaltungsgrad: vorzüglich+
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