Schwarzburg-Rudolstadt
Das Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt war ein kleines Territorium im heutigen Thüringen, das bis 1918 existierte. Während des Kaiserreichs wurden nur wenige Münzen geprägt, darunter die 2 Mark Münze von 1898 unter Fürst Günther Viktor. Diese Münze ist besonders selten und wertvoll. Historisch bedeutsam ist auch der Vereinstaler von 1867 unter Fürst Albert, der als letzter Taler des Fürstentums gilt.
Die Münzprägung in Schwarzburg-Rudolstadt wurde stark von den politischen Veränderungen beeinflusst. Nach dem Wiener Münzvertrag von 1857 und dem Beitritt zum Dresdner Münzvertrag 1838 prägte das Fürstentum seine eigenen Münzen im preußischen Münzfuß und im bayerischen Münzfuß.
Einige der bemerkenswerten Münzen umfassen:
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- 2 Mark (1898) aus Silber mit dem Porträt von Fürst Günther Viktor
- Vereinstaler (1867) aus Silber mit dem Porträt von Fürst Albert
- Pfennige und Kreuzer in verschiedenen Materialien wie Kupfer