Sachsen-Kurfürstentum
Das Sachsen-Kurfürstentum existierte von 1356 bis 1806 und war ein bedeutender Staat im Heiligen Römischen Reich. Die sächsische Münzgeschichte ist reichhaltig und spiegelt die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes wider. Eine der wichtigsten Ereignisse war die Leipziger Teilung von 1485, die das Land in ein ernestinisches und ein albertinisches Sachsen teilte.
Ein herausragender Herrscher war Johann der Beständige (1525–1532), der sich für eine Münzreform einsetzte, um den Silbergehalt der Taler zu verringern. Dies führte zur vorübergehenden Münztrennung von 1530 bis 1533.
Die Münzprägung in Sachsen umfasste verschiedene Nominale und Materialien. Besonders hervorzuheben sind die Goldgulden und die Taler, die als Klappmützentaler bekannt wurden.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- Groschen und Guldengroschen
- Taler (z.B. Klappmützentaler)
- Goldgulden mit Motiven wie Johannes dem Täufer
- Silber und Gold als Materialien