Sachsen-Alt-Weimar
Das Herzogtum Sachsen-Alt-Weimar, entstanden durch die Erfurter Teilung 1572, spielte eine bedeutende Rolle in der Münzgeschichte der ernestinischen Linie der Wettiner. Die Münzprägung erfolgte hauptsächlich nach dem kursächsischen Vorbild. Friedrich Wilhelm und Johann regierten gemeinsam von 1573 bis 1603 und ließen Reichstaler prägen, die 1577, 1579 und 1598 in Umlauf kamen. Friedrich Wilhelm wurde 1586 selbstständiger Regent und prägte 1594 einen weiteren Reichstaler.
Die Münzmeister waren z.B. Hans Gruber und Gregor Bechstädt in Saalfeld. Bedeutende Münzen umfassen Dickdoppeltaler, Zwitterdickdoppeltaler, Taler, Halbtaler, Vierteltaler, Schreckenberger, Goldgulden und Kippermünzen.
Nominalwerte und Motive:
- Reichstaler
- Halbtaler
- Vierteltaler
- Schreckenberger
- Goldgulden
- Kippermünzen
- Materialien: Silber, Gold
- Motiven: Porträts der Herrscher, Wappen