Sachsen-Albertinische-Linie
Die Sachsen-Albertinische Linie entstand durch die Leipziger Teilung von 1485, als das wettinische Adelshaus in die ernestinische und albertinische Linie gespalten wurde. Bedeutende Herrscher dieser Linie waren Georg der Bärtige (1500-1539) und Moritz von Sachsen (1541-1553), der 1547 die Kurwürde von der ernestinischen an die albertinische Linie übertrug. Die Münzprägung dieser Linie umfasst eine Vielzahl von Münzen, darunter den Taler, der ab dem 16. Jahrhundert in Dresden geprägt wurde.
Während der Herrschaft von Kurfürst August (1553-1586) wurde die Münzprägung vereinheitlicht, und ab 1571 wurden Reichstaler gemäß der Augsburger Reichsmünzordnung geprägt. Später regierten Könige wie Friedrich August I. (1806-1827) und Friedrich August III. (1763-1806), die die sächsische Münzpolitik prägten.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- Taler (z.B. Klappmützentaler)
- Reichstaler
- Pfennige und Groschen
- Materialien: Silber, Gold
- Motive: Herrscherporträts, Wappen, mythologische Elemente