Russland
Die Geschichte der russischen Münzen reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück, als erste Münzen unter Fürst Wladimir Swjatoslawitsch geprägt wurden. Im 13. und 14. Jahrhundert wurden in Städten wie Nowgorod und Pskow erstmals Münzen mit Silber als Material verwendet. Die Entwicklung des Münzwesens wurde vor allem durch Zar Iwan III. und Zar Peter den Großen geprägt, der 1724 den Münzhof in Sankt Petersburg gründete.
Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Münzen aus unterschiedlichen Materialien wie Silber, Gold und Platin geprägt. Eine besondere Rolle spielte die Einführung von Platinmünzen im Jahr 1828, die als Luxusgeld galten. Unter Katharina der Großen wurden 1769 die ersten Rubelscheine ausgegeben, was die Wirtschaft weiter stabilisierte.
Die Münzen spiegeln oft bedeutende Ereignisse und Herrscher wider. Zar Nikolaus I. ließ beispielsweise eine seltene „Familienmünze“ prägen, die sein Porträt und das seiner Frau zeigt.
Nominalwerte, Materialien und Motive
- Rubel und Kopeken als Grundwährung
- Materialien: Silber, Gold, Platin, Kupfer
- Motive: Porträts von Zaren, Wappen, architektonische Denkmäler, kulturelle Symbole