Preußen
Die preußischen Münzen aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs, das von 1871 bis 1918 bestand, bieten einen Einblick in die damalige Wirtschafts- und Währungspolitik sowie die herrschenden Monarchen. Während dieser Periode regierten Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. über Preußen und das Deutsche Reich. Die Goldmünzen, wie die 20 Mark und 10 Mark Stücke, waren weit verbreitet und bestanden aus einem Feingoldanteil von 900/1000. Die Silbermünzen umfassten Nennwerte von 2 Mark, 3 Mark und 5 Mark, die aus 900/1000-Silber bestanden.
Die Münzen zeigten auf der Vorderseite das Porträt des Landesfürsten oder das Wappen der Freien Städte, während die Rückseite den Reichsadler trug. Die Prägung von Gedenkmünzen wurde durch das Münzgesetz von 1909 erleichtert, was zu einer Vielfalt an Motiven führte.
Nennwerte, Materialien und Motive:
- Goldmünzen: 5 Mark, 10 Mark, 20 Mark (Feingold 900/1000)
- Silbermünzen: 2 Mark, 3 Mark, 5 Mark (900/1000 Silber)
- Motive: Porträts der Monarchen, Wappen der Freien Städte, Reichsadler