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Notmünzen deutscher Städte und Gemeinden

Die **Notmünzen deutscher Städte und Gemeinden** sind Zeugnisse wirtschaftlicher Krisenzeiten, insbesondere während des **Ersten Weltkriegs** und der **Hyperinflation** der 1920er Jahre. Diese Münzen wurden von Städten, Gemeinden und privaten Unternehmen herausgegeben, um den akuten **Kleingeldmangel** zu bekämpfen.

Durch den starken Metallbedarf für die Rüstungsindustrie waren die staatlichen Münzstätten überfordert, woraufhin die Notmünzen aus alternativen Materialien wie **Zink**, **Eisen**, **Aluminium** und sogar **Porzellan** hergestellt wurden.

Ab 1916 wurde die Ausgabe von Notgeld durch Erlassen reguliert, die eine vorherige Genehmigung und Hinterlegung des Gegenwerts bei der Reichsbank erforderten.

Notmünzen im Überblick

  • Nominalwerte**: 5, 10, 20, 25, 50 Pfennig bis hin zu höheren Werten, die während der Hyperinflation erreicht wurden.
  • Materialien**: Zink, Eisen, Aluminium, Porzellan, Messing, Bronze, Tombak.
  • Motive**: Wappen, regionale Symbole, berühmte Persönlichkeiten wie Annette von Droste-Hülshoff und Freiherr vom Stein.

Die Motive und Materialien variieren stark je nach Region und Ausgabedatum. Diese Münzen sind heute begehrte Sammlerstücke und erinnern an die turbulente wirtschaftliche Geschichte Deutschlands.


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Nominal: Wertmarke zu 1 Pfennig - 5 Mark
Jahr: ohne Jahr
Material: Eisen & Zink
Erhaltungsgrad: vorzüglich
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