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Münster

Die Münzprägung in Münster hat eine lange und reiche Geschichte, die insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert relevant wurde. Zu dieser Zeit begannen Städte wie Münster und Soest mit der Prägung von Kupfermünzen, um den Mangel an Silbermünzen zu beheben. Diese Münzen dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als willkommene Einnahmequelle für die Stadtkassen.

Das Bistum Münster spielte eine bedeutende Rolle in der Münzprägung. Unter Bischof Friedrich Christian von Plettenberg (1688-1706) wurden beispielsweise silberne und kupferne Münzen geprägt. Ein interessantes Beispiel ist das 6-Pfennig-Stück aus Silber von 1696 sowie das kupferne 4-Pfennig-Stück von 1703.

Nominalwerte, Materialien und Motive:

  • Nominalwerte: 1 Heller, 1 Pfennig, 4 Pfennige, 6 Pfennige, 12 Pfennige
  • Materialien: Kupfer, Silber
  • Motive: Heiliger Georg, Lilie (Gegenstempel), diverse religiöse und städtische Symbole

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Jahr: 1925
Material: Bronze
Erhaltungsgrad: vorzüglich-stempelglanz
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