Mecklenburg-Strelitz
Die Münzgeschichte von Mecklenburg-Strelitz im Kaiserreich beginnt mit der Einführung der Reichsmark im Jahr 1871. Das Großherzogtum war Teil des Deutschen Kaiserreichs und hatte seine eigene Münzprägung. Der Regent Friedrich Wilhelm regierte von 1860 bis 1904 und prägte Münzen, die seine Regentschaft würdigten. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Adolf Friedrich V., der von 1904 bis 1914 regierte.
Die Münzen wurden in der Staatlichen Münze Berlin hergestellt und umfassten Nennwerte wie 2 Mark und 5 Mark. Diese Münzen bestanden aus Silber mit einer Feinheit von 900/1000.
Münztypen und Motive
- 2 Mark (1877): Mit dem Abbild Großherzogs Friedrich Wilhelm.
- 5 Mark: Auf der Bildseite wurde das Wappen oder der Landesherr abgebildet.
- Reichsgoldmünzen: In den Nennwerten von 10 und 20 Mark.
Die Münzen waren nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern auch ein Symbol der regionalen Identität.