Mecklenburg-Schwerin
Die Münzprägung von Mecklenburg-Schwerin im Deutschen Kaiserreich (1871-1918) war geprägt von der Einführung der Reichsmark durch die Münzgesetze von 1871 und 1873. Vor dieser Zeit hatte Mecklenburg eine eigene Münztradition, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Während des Kaiserreichs prägte Mecklenburg-Schwerin sowohl Umlaufmünzen als auch Gedenkmünzen mit den Nominalen 1 Pfennig, 2 Pfennig, 5 Pfennig, 10 Pfennig, 20 Pfennig, 50 Pfennig, ½ Mark, 1 Mark, 2 Mark, 3 Mark und 5 Mark. Diese Münzen bestanden aus Materialien wie Kupfer, Silber und Gold. Besondere Münzen sind die 3 Mark-Münze von 1915 zur Jahrhundertfeier und die 5 Mark-Münze von 1904 zur Hochzeit von Friedrich Franz II.
Bedeutende Herrscher waren Friedrich Franz II. (1842-1883) und Friedrich Franz IV. (1882-1945), die ihre Regierungszeiten mit speziellen Münzausgaben markierten.
Nominalwerte und Motive:
- 1 Pfennig: Kupfer, Motiv mit Nominalwert und Jahreszahl
- 2 Pfennig: Kupfer
- 5 Pfennig: Kupfer
- 10 Pfennig: Kupfer
- 20 Pfennig: Kupfernickel
- 50 Pfennig: Silber
- ½ Mark: Silber
- 1 Mark: Silber
- 2 Mark: Silber
- 3 Mark: Silber
- 5 Mark: Gold