Maximilian Friedrich von Königseck
Die Münzen des Münster-Bistums unter Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels (1708-1784) sind Teil einer bedeutenden historischen Periode. Er war von 1762 bis 1784 Fürstbischof von Münster und zugleich Erzbischof von Köln. Während seiner Amtszeit wurden Reformen im Geiste der katholischen Aufklärung umgesetzt, die auch die Münzprägung beeinflussten.
Maximilian Friedrich überließ die Regierungsgeschäfte oft fähigen Ministern wie Frantz von Fürstenberg, der die Reformen in Münster durchführte. Seine Münzen spiegeln die wirtschaftlichen und politischen Veränderungen dieser Zeit wider. Besondere Merkmale sind die Verwendung von Silber und die Widgets auf den Münzen, die oft Wappen und Symboliken seiner Herrschaft tragen.
Münzen aus der Herrschaftszeit
- 1/6 Taler (1764)
- 1/3 Taler (1764)
- 2/3 Taler (1/2 Konventionstaler) (1764)
- 1/48 Taler (1766)
- Silbermedaille (1767) zur Grundsteinlegung des Schlosses