Marcus Antonius † 30 v. Chr. und Octavianus
Die imperatorischen Prägungen von Marcus Antonius und Octavianus gehören zu den faszinierendsten Zeugen der römischen Geschichte. Diese Münzen wurden während der Zeit der Triumvirn, also der Dreimännerherrschaft, die von 43 bis 36 v. Chr. bestand, geprägt. Marcus Antonius starb 30 v. Chr., nachdem er die Schlacht von Actium gegen Octavian, den späteren Kaiser Augustus, verloren hatte.
In dieser Periode wurden Münzen als Instrument der Propaganda verwendet, um die Macht und Autorität der Herrscher zu demonstrieren. Zu den Prägungen gehören Denare und Quinare, die oft in militärischen Münzstätten geprägt wurden.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- Denarius: Silbermünze mit Porträts von Marcus Antonius und Octavianus
- Quinar: Silbermünze mit Motiven wie Concordia oder dem Caduceus
- Aureus: Goldmünze, oft mit Porträts der Herrscher
- Motivik: Galeeren, Legionsadler, Concordia, Caduceus