Ludwig II. 1864-1886
Die Münzen aus der Regierungszeit von König Ludwig II. von Bayern, die von 1864 bis 1886 reichte, sind bemerkenswerte Zeugnisse der numismatischen Kunst dieser Epoche. Ludwig II., bekannt als der „Märchenkönig“, hinterließ durch seine Liebe zu Kunst und Architektur einen nachhaltigen Einfluss auf die bayerische Münzprägung. Während seiner Herrschaft kam es zu einer signifikanten Steigerung der Münzproduktion, und die Einführung neuer Prägetechniken wie der Zylinderprägung ermöglichte die Herstellung von Münzen in hoher Qualität und größeren Mengen.
Die Münzen aus dieser Zeit zeichnen sich durch ihre dekorativen Motive aus, die oft das Porträt des Königs oder das bayerische Wappen zeigen. Besonders hervorzuheben sind die Goldmünzen, die in verschiedenen Nominalwerten erschienen, wie z.B. die 5 Mark und 10 Mark Stücke.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- Nominalwerte: 2 Pfennig, 3 Kreuzer, 6 Kreuzer, 1/2 Gulden, 1 Gulden, 2 Mark, 5 Mark, 10 Mark, 20 Mark
- Materialien: Kupfer, Silber, Gold
- Motive: Porträt von Ludwig II., bayerisches Wappen, Madonnentaler