Kaiserzeit
Die römische Kaiserzeit, die von 27 v. Chr. bis 476 n. Chr. dauerte, war eine Zeit der kulturellen und wirtschaftlichen Blüte. Während dieser Periode wurden Münzen als effektives Zahlungsmittel und zur Propagierung kaiserlicher Macht genutzt. Kaiser Augustus, der erste römische Kaiser, reorganisierte das Münzwesen und legte den Grundstein für ein standardisiertes System, das Gold, Silber und Kupferlegierungen verwendete.
Im Laufe der Zeit trugen Münzen die Porträts der Herrscher, wie Julius Caesar, Augustus, Hadrian, Mark Aurel und Diokletian. Besonders hervorzuheben ist die Einführung des Denars unter Augustus und die spätere Degeneration des Antoninians im 3. Jahrhundert.
Wichtige Münztypen und Materialien
- Aureus (Gold)
- Denar (Silber)
- Sesterz (Messing)
- As (Kupfer/Bronze)
- Antoninian (Billon)
Motivisch reichen die Darstellungen von kaiserlichen Porträts über mythologische Figuren bis hin zu monumentalen Bauwerken.