Kaiserreich
Das Deutsche Kaiserreich, das von 1871 bis 1918 bestand, markierte eine bedeutende Periode in der deutschen Münzgeschichte. Mit der Ausrufung des Kaiserreichs durch Wilhelm I. wurde die Goldmark als gemeinsame Währung eingeführt. Diese Währung basierte auf einem Goldstandard und brachte Stabilität in den Warenverkehr.
Die Münzen des Kaiserreichs zeichnen sich durch Vielfalt aus. Sie wurden in verschiedenen Münzstätten geprägt und tragen oft die Porträts der jeweiligen Landesherren oder deren Wappen. Besonders hervorzuheben sind die Goldmünzen zu 5, 10 und 20 Mark, die aus 900er Gold bestehen.
Wilhelm II., der von 1888 bis 1918 regierte, ist auf vielen Münzen abgebildet. Seine Münzen, insbesondere die 20 Mark Goldmünze, sind bei Sammlern sehr beliebt.
Nominalwerte und Materialien:
- Kleinmünzen: 1 Pfennig bis 1 Mark aus Kupfer und Nickel.
- Silbermünzen: 2, 3, 5 Mark aus 900er Silber.
- Goldmünzen: 5, 10, 20 Mark aus 900er Gold.
- Motive: Porträts der Herrscher, Reichswappen, Adler.