Johann Georg II.
Die Münzen des Kurfürstentums Sachsen unter Johann Georg II. (1656-1680) spiegeln eine wichtige Periode des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach dem Dreißigjährigen Krieg wider. Während seiner Regierungszeit erlebte Sachsen einen langsamen wirtschaftlichen Aufschwung, gefördert durch neue Gewerbe und Manufakturen sowie die Leipziger Messe.
Johann Georg II. war ein Förderer der Künste und Musik, was sich in der Gründung der Dresdner Hofkapelle und der Anziehung vieler Künstler aus Italien widerspiegelt. Seine Münzen zeichnen sich durch aufwendige Motive und Titel aus, die seine Rolle als Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches betonen.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- Taler (z.B. Vikariatsmünzen, Erbländischer Taler)
- Dukaten (z.B. 2 Dukaten)
- Reichstaler und Reichstalerklippen
- Materialien: Silber, Gold
- Motiven: Porträts des Kurfürsten, Wappen, Jagd- und Festmotive