Herzogtum
Das **Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach** entstand 1741 als Personalunion zwischen den Herzogtümern Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach und wurde 1809 zu einer Realunion vereinigt. Auf dem Wiener Kongress erlangte es 1815 den Status eines Großherzogtums. Während dieser Zeit prägte das Herzogtum eigene Münzen, die sich an den regionalen und überregionalen Währungssystemen orientierten.
Die Münzprägung wurde stark von den politischen Ereignissen und wirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst. Ab 1838 trat Sachsen-Weimar-Eisenach dem Dresdner Münzvertrag bei, der eine Vereinsmünze im Taler-System vorsah. Später, im Deutschen Kaiserreich, wurden Münzen in der Reichswährung geprägt.
Besonders bemerkenswerte Herrscher waren Herzog Carl August und Großherzog Carl Alexander. Carl Alexander regierte von 1853 bis 1901 und ließ nur wenige, aber bedeutende Münzen prägen, wie die Gold- und Silbermünzen anlässlich seiner goldenen Hochzeit.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- Reichstaler und Taler in Silber
- Silbergroschen und Pfennige
- Goldmünzen wie die 20 Mark
- Motive: Porträts der Herrscher, Reichsadler, und spezielle Anlässe wie Hochzeiten