Frankfurt Stadt
Frankfurt hat eine reiche Münzgeschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Im 13. Jahrhundert wurden erstmals Silberpfennige mit dem Namen Frankfurt geprägt. Diese waren für den Alltag gedacht, während größere Transaktionen oft mit Silberbarren oder später mit Goldmünzen abgewickelt wurden. Die Goldgulden wurden seit dem 15. Jahrhundert nach florentinischem Vorbild hergestellt und als Apfelgulden bekannt. Die Dukaten ersetzten die Gulden und waren bis ins 19. Jahrhundert gebräuchlich.
Die Freie Stadt Frankfurt (1815-1866) war ein wichtiger Finanzplatz und prägte Vereinstaler mit der weiblichen Personifizierung Frankfurtias. Diese Münzen wurden auch als Rothschild Love Dollar bekannt.
Münztypen, Materialien und Nominalwerte:
- Silberpfennige (13. Jahrhundert)
- Goldgulden (15. Jahrhundert)
- Dukaten (bis 1856)
- Vereinstaler (1859-1860)
- Judenpfennige (private Prägungen)
- Materialien: Silber, Gold, Kupfer
- Motive: Francofurtia, Kaisermotive