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Die Münzgeschichte Altdeutschlands, insbesondere die Periode vor 1871, ist geprägt von einer Vielzahl regionaler Münzsysteme. Jeder Staat hatte sein eigenes Münzsystem, was eine reiche Vielfalt an Münzen hervorbrachte. In dieser Zeit prägten sowohl Königreiche wie Preußen und Sachsen als auch kleinere Staaten ihre eigenen Münzen.
Ein wichtiger Faktor waren die Reichsmünzordnungen, die den Versuch unternahmen, Ordnung in die Münzvielfalt zu bringen. Trotzdem blieb das Münzwesen bis zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 sehr zersplittert.
Besonders bemerkenswerte Herrscher dieser Zeit sind Friedrich der Große von Preußen, der von 1740 bis 1786 regierte und maßgeblich die preußische Währung beeinflusste, und Friedrich August I. von Sachsen, der von 1806 bis 1827 regierte. Ihre Münzen zeichneten sich durch klare Prägungen und einheitliche Systeme aus.
Münztypen und Materialien:
- Taler und Groschen (Silber)
- Kreuzer (Kupfer oder Silber)
- Gulden (Gold oder Silber)
- Dukaten (Gold)
Motive waren oft Porträts von Herrschern, Wappen und Städteansichten.