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Dülmen

Die Stadt Dülmen hat eine reiche Geschichte, die auch in der Münzprägung deutlich wird. Im Ersten Weltkrieg und den nachfolgenden Jahren kam es aufgrund von Wirtschaftskrisen und Inflation zu einem Mangel an Kleingeld. Als Reaktion darauf gaben viele Städte in Deutschland, darunter auch Dülmen, Notgeld aus.

Das Notgeld in Dülmen wurde ab Dezember 1921 ausgegeben und zeigte stadthistorische Motive wie die Stadtgründung 1311, die Oster-Pest-Prozession 1582 oder den Merian'schen Stich von Dülmen 1646. Diese Scheine wurden in einer Auflage von etwa 30.000 Stück pro Motiv gedruckt und dienten nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Sammelobjekte.

Die historische Periode der Notgeldausgabe war geprägt von wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg und den Reparationszahlungen, die zur Hyperinflation führten. Die Münzprägung in Deutschland war stark reguliert, und das Notgeld war eine Notlösung, um den Geldmangel zu überbrücken.

Notgeld in Dülmen:

  • Nominalwerte: 50 Pfennig, 75 Pfennig, 1 Mark, 1,50 Mark, 2 Mark, 2,50 Mark
  • Material: Papier
  • Motive: Stadtgründung 1311, Oster-Pest-Prozession 1582, Todesurteil gegen kaiserlichen Reiter 1622, Merian'schen Stich von Dülmen 1646, Lüdinghauser Tor, Marktplatz

Das Notgeld in Dülmen spiegelt die Stadtgeschichte wider und ist heute ein begehrtes Sammlerobjekt.


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Nominal: Wertmarke zu 1 Pfennig - 5 Mark
Jahr: ohne Jahr
Material: Eisen & Zink
Erhaltungsgrad: vorzüglich
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