Danzig
Danzig, heute Gdańsk, hat eine reiche Münzgeschichte, die sich über Jahrhunderte erstreckt. Bereits im 15. Jahrhundert erhielt die Stadt das Münzrecht, das ihr von König Kasimir Jagello verliehen wurde. Während der Hansezeit prägte Danzig Münzen wie den Schilling und den Groschen. Im 20. Jahrhundert, während des Bestehens der Freien Stadt Danzig (1920-1939), wurde der Danziger Gulden eingeführt, der in 100 Pfennige unterteilt war. Dieser Zeitraum war geprägt von politischer Unsicherheit und wirtschaftlichen Herausforderungen.
Die Danziger Münzen aus dieser Zeit sind kulturelle Artefakte und Zeugnisse der Identität der Stadt. Sie wurden aus Materialien wie Nickel, Silber und Gold hergestellt und tragen Motive wie das Neptun-Bildnis oder das Wappen der Stadt.
Nominationale Werte und Materialien der Münzen:
- Pfennige: 1, 2, 5, 10 Pfennige
- Gulden: 1/2, 1, 2, 5, 10, 25 Gulden
- Materialien: Bronze, Kupfer-Nickel, Silber, Gold
- Motive: Neptun, Stadt- und mittelalterliche Bauwerke