Christian Ludwig
Die Münzen aus der Zeit von Christian Ludwig, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, spiegeln eine bedeutende Phase in der deutschen Numismatik wider. Christian Ludwig regierte von 1641 bis 1648 das Fürstentum Calenberg und anschließend bis zu seinem Tod im Jahr 1665 das Fürstentum Lüneburg. Während seiner Herrschaft waren die Dreißigjährigen Krieg und die nachfolgenden politischen Umwälzungen prägend für die Münzprägung. Die Münzen dieser Zeit zeugen von der ständigen Suche nach Stabilität und wirtschaftlicher Erholung.
Christian Ludwig war bekannt für seine Vorliebe für Schaumünzen, die oft mit seinem Wahlspruch CINCERE ET CONSTANTER („aufrichtig und beständig“) versehen waren. Die verwendeten Materialien stammten hauptsächlich aus den Bergwerken im Harz. Zu den herausragenden Münzen gehören der Reichstaler und Mariengroschen, die in der Münzstätte Zellerfeld geprägt wurden.
Münzen aus der Zeit Christian Ludwigs:
- Reichstaler (z. B. von 1643 und 1644)
- Mariengroschen (z. B. von 1642 und 1646)
- Materialien: Silber
- Motiven: Wappen und herzogliche Symbole