Brandenburg-Preußen
Die Münzgeschichte von Brandenburg-Preußen umfasst einen bedeutenden Zeitraum, der sich von der frühen Markgrafschaft bis hin zum Königreich Preußen erstreckt. Die Münzprägung begann bereits im Mittelalter, intensivierte sich jedoch mit der Krönung Friedrichs III. zum König in Preußen im Jahr 1701. Diese Periode war geprägt von verschiedenen Münzreformen, wie der Einführung des Graumannschen Fußes im 18. Jahrhundert, der die Währung auf einen stabilen 14-Taler-Fuß setzte.
Wichtige Herrscher dieser Epoche waren Friedrich der Große (1740-1786) und Friedrich Wilhelm III. (1797-1840). Ihre Münzen zeichneten sich durch Gold- und Silberprägungen aus, darunter der Reichstaler und verschiedene Groschen-Nominalen. Die preußische Münzprägung endete mit der Einführung der Markwährung im Jahr 1873.
Münztypen, Materialien und Nominalwerte:
- Nominalwerte: 1, 2, 3 Pfennig, 1, 2, 3, 6, 18 Groschen, 1 Taler
- Materialien: Silber, Kupfer
- Motive: Porträts der Herrscher, Wappen, Adler