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Belgien

Belgien hat eine reiche Münzgeschichte, die mit der Einführung des Belgischen Franken im Jahr 1832 begann. Diese Währung war bis 2001 im Umlauf und wurde nach dem Vorbild des Französischen Francs geschaffen. Der Belgische Franken war in der Lateinischen Münzunion mit dem Französischen Franc 1:1 gekoppelt. Ab 1922 bestand eine Währungsunion mit Luxemburg, wodurch der Belgische Franken auch dort als offizielle Währung galt.

Die Münzen wurden in verschiedenen Nennwerten und Materialien wie Silber, Gold und Kupfer-Nickel geprägt. Zu den bekanntesten Nennwerten gehörten 1, 5, 10 und 20 Franken sowie 50 Centimes. Die Münzen zeigten oft das Porträt des regierenden Königs, beispielsweise Leopold I. und Leopold II.

Übersicht der Nennwerte und Materialien:

  • 1 und 10 Centimes (Kupfer)
  • 2 und 5 Centimes (Kupfer)
  • ¼, ½ und 1 Franken (Silber)
  • 5 und 20 Franken (Silber, später Kupfer-Nickel)
  • 25-Franken-Goldmünzen (Gold)
  • 50 Centimes (Silber)

1999 wurde der Belgische Franken durch den Euro ersetzt. Die belgischen Euromünzen zeigen das Porträt des jeweiligen Königs, zuletzt König Philippe.


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Nominal: 1/2 Real
Material: Silber
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