Anhalt
Das Herzogtum Anhalt spielte während des Deutschen Kaiserreichs (1871-1918) eine bedeutende Rolle in der numismatischen Landschaft Deutschlands. Es entstand 1863 durch den Zusammenschluss der Herzogtümer Anhalt-Dessau, Anhalt-Köthen und Anhalt-Bernburg. Herzog Friedrich I. regierte von 1871 bis zu seinem Tod im Jahr 1904 und ließ während seiner Amtszeit die ersten Kursmünzen Anhalts prägen, darunter die 20-Mark-Goldmünze (1875) und die 2-Mark-Silbermünze (1876). Sein Sohn Friedrich II., der von 1904 bis 1918 regierte, begann sofort nach seinem Amtsantritt, Münzen mit seinem Porträt herauszugeben. Besonders hervorzuheben ist die Gedenkmünze zur Silbernen Hochzeit von Friedrich II. und seiner Frau Marie im Jahr 1914.
Die Münzen des Herzogtums Anhalt wurden in der Berliner Prägestätte mit dem Prägebuchstaben „A“ geprägt und sind heute begehrte Sammlerstücke.
Nominalwerte, Materialien und Motive:
- 20 Mark (Gold)
- 10 Mark (Gold)
- 5 Mark (Silber)
- 3 Mark (Silber, ab 1909)
- 2 Mark (Silber)